Allgemein

Ein neuer Bus für mehr Lebensqualität und Teilhabe

Wir freuen uns sehr, berichten zu können: Der neue Bus ist endlich bei uns eingezogen. Dank der großzügigen Förderung durch die Aktion Mensch konnte ein Fahrzeug angeschafft werden, das für unsere Bewohner mit chronischer Mehrfachschädigung einen spürbaren Gewinn an Lebensqualität bedeutet. Gleichzeitig erleichtert es den Mitarbeitenden die tägliche Arbeit deutlich.

Zielgruppe und Einsatzschwerpunkt

Der Bus wurde primär für die Außenwohngruppe II für junge Bewohner in der Schillerstraße gefördert. Dort leben Männer mit chronischer Mehrfachschädigung, die aufgrund ihrer Beeinträchtigungen in hohem Maße auf eine verlässliche und barrierearme Mobilitätslösung angewiesen sind. Durch das neue Fahrzeug können wir ihren Alltag flexibler, sicherer und teilhabeorientierter gestalten.

Mehr Mobilität im Alltag

Mit dem neuen Bus können wir unsere Bewohner zuverlässig zu Arzt- und Therapieterminen begleiten und damit medizinische und therapeutische Angebote besser erreichbar machen. Ebenso erleichtert das Fahrzeug die Teilnahme an tagesstrukturierenden Angeboten, an Gruppenangeboten sowie an Projekten zur Verbesserung der Beschulungsfähigkeit und Ausbildungsfähigkeit. So schaffen wir wichtige Voraussetzungen für mehr Stabilität, Entwicklungschancen und Perspektiven im Leben der Bewohner.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Durch den Bus können unsere Bewohner häufiger an Freizeit- und Kulturangeboten teilnehmen, Partnergruppen besuchen und an Gottesdiensten sowie weiteren Veranstaltungen mitwirken. Dies stärkt soziale Kontakte, fördert Integration und ermöglicht mehr Normalität im Alltag.

Bus vor der AWG
Vor der AWG II
In unserem Begegnungs und Förderzentrum

Entlastung der Fahrzeugplanung und neue Möglichkeiten

Für unsere Einrichtung bedeutet der Bus eine spürbare Entlastung in der gesamten Fahrzeug- und Tourenplanung. Fahrten können besser koordiniert, Wege sinnvoll gebündelt und Engpässe in der Beförderung reduziert werden. Dadurch entstehen zusätzliche Spielräume: Mehr Angebote können parallel stattfinden, individuelle Wünsche lassen sich häufiger berücksichtigen, und die Männer erhalten insgesamt mehr Möglichkeiten, an internen wie externen Angeboten teilzunehmen. Das Fahrzeug trägt damit nicht nur zur reinen Fortbewegung bei, sondern erweitert ganz konkret die Teilhabechancen unserer Bewohner.

Dank an Aktion Mensch

Unser besonderer Dank gilt der Aktion Mensch, die mit einem Zuschuss den Kauf dieses Fahrzeugs maßgeblich ermöglicht hat. Unter dem Projekttitel „Lebensqualität durch Mobilität“ wurde damit ein wichtiger Schritt hin zu mehr Autonomie, Förderung und gesellschaftlicher Teilhabe für die von uns begleiteten jungen Männer getan.